Citymaut – in oder out? Warum ein ja Perspektiven schaffen kann
23.01.2010 15:30
Citymaut – in oder out? Warum ein ja Perspektiven schaffen kann
Soll in Wien eine Citymaut eingeführt werden? Bei Frage 3 zur Wiener Volksbefragung im Feber sind weder Stadtgebiet, noch Verkehrsteilnehmer/-innen, noch die zu entrichtenden Gebühren definiert;
vielmehr handelt es sich um eine prinzipielle Entscheidung. Warum sollte dabei mit Ja gestimmt werden?
Bis zu 80% der Wiener Bevölkerung befürworten eine Verringerung des Verkehrsaufkommen. Die Citymaut würde eine solche bringen (in Stockholm etwa 20% Reduktion). Bewohnerinnen und Bewohner würden durch weniger Schadstoffemissionen, bessere Luftqualität, weniger Lärm, mehr Sicherheit, insgesamt durch bessere Lebensqualität profitieren. Aber auch Autofahrerinnen und Autofahrer stünden auf der Gewinnerseite: Notwendige Fahrten könnten einfach durchgeführt werden, da Staus der Vergangenheit angehören.
Eine Citymaut nur innerhalb von Ring und Kai wäre allerdings zuwenig; zu kleinräumig wäre die Mautzone gedacht – als erster Pilotversuch allerdings zu begrüßen, wenn
● Bewohnerinnen und Bewohner des ersten Bezirks von der Mautgebühr befreit wären,
● die Maut rund um die Uhr an allen Tagen der Woche gelten würde und
● die Kurzparkzonen bestehen und um Grüne Zonen (Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner) erweitert würden.
So könnte nicht notwendiger Verkehr vermieden, die Verfügbarkeit von Parkplätzen im Bezirk erheblich erhöht werden.
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