Bezirke
Navigation:

Lea Samonig BA

Aktivistin
„Transformation global denken und lokal umsetzen“
Lea Samonig BA

Wahl-Wienerin, Jahrgang 1996

Studentin (BA Politikwissenschaften, derzeit Masterstudium an der Diplomatischen Akademie Wien)

Politische Schwerpunkte: Inklusive Bezirks- und Stadtgestaltung, Community Building, Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt

Biographisches

Aufgewachsen in einem politischen Umfeld begleitet mich die Freude an der Diskussion und am gegenseitigen Meinungsaustausch schon ein Leben lang. Auch meine Kindheit am Land in der Steiermark und die Verbundenheit zur Natur haben mich tief geprägt und stellen heute ein wesentliches Fundament für mein politisches Engagement dar. Nach der Matura am Akademischen Gymnasium Graz habe ich ein freiwilliges soziales Jahr in Tansania dazu genutzt, eine neue Sprache zu lernen und interkulturellen Austausch zu leben. Im Zuge einer anschließenden Erwerbstätigkeit als Freizeitassistentin bei der Lebenshilfe konnte ich mich für etwas einsetzen, das ein Leitmotiv meiner politischen Haltung darstellt: die Inklusion und Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.​

Politikbegeisterung

Auch abseits des Studiums der Politikwissenschaften habe ich mich immer als aktives und kritisches Mitglied der Zivilgesellschaft verstanden. Der Wunsch, auch selbst politisch tätig zu werden, ist im Laufe des Studiums immer größer geworden. Die Aufgabe von politischer Arbeit besteht für mich vor allem darin, bestehende Ungleichheitsstrukturen sichtbar zu machen und Alternativen aufzuzeigen. Trotz meines erst kürzlich erfolgten Umzugs in den 1. Bezirk im Herbst 2019, habe ich die Innere Stadt sehr schnell lieben gelernt. Besonders genieße ich den kurzen Uni-Weg, die Architektur sowie die kleinen Gassen und Innenhöfe. Ein politisches Engagement im Bezirk bedeutet für mich die Möglichkeit, das unmittelbare Lebensumfeld mitgestalten zu können und gegenseitigen Austausch zu leben. Am Bezirk als öffentlicher Raum fasziniert mich vor allem das Potenzial für Begegnungen und partizipative Projekte. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei, allen und insbesondere marginalisierten Gruppen den Zugang zu diesem Raum zu ermöglichen. Zudem möchte ich mich für Initiativen einsetzen, die alternative Lebenskonzepte ermöglichen und die Lebensqualität im Bezirk steigern. Besonders wichtig sind mir dabei ein Platzgewinn für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, Räume ohne Konsumzwang und Initiativen wie Food- und Carsharing.​