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Spekulation bremsen

Für leistbare Wohnungen im Ersten

Vor rund 50 Jahren lebten in der Inneren Stadt fast 40.000 Menschen. Heute sind
es bloß noch 16.000 – Tendenz weiter fallend. Während Wien wächst, schrumpft hier die Bevölkerung. Auch der soziale Mix geht verloren und viele Wohnungen stehen als Spekulations- oder Anlageobjekte leer.

Nur eine bewohnte Innenstadt ist unverwechselbar und sicher.

Unbewohnte Stadtzentren werden vor allem nachts zu Angsträumen und verlieren die Infrastruktur zur Nahversorgung. Zurück bleiben Büros, Gastronomie, Schnellimbisse und der Tourismus. Doch auch der bleibt nicht nachhaltig abgesichert, denn im globalen Wettbewerb der Destinationen wird Authentizität immer wichtiger.

Als Welterbe-Disneyland bietet Wien zwar eine grandiose Kulisse, authentisch wird diese aber dadurch, dass unser Zentrum bewohnt ist. Bevor es zu spät ist, muss Wien lernen aus den Fehlentwicklungen anderer Metropolen, wo das alles bereits eingetreten ist und man heute verzweifelt versucht, wieder City-Wohnraum zu schaffen.

Spekulation bremsen, leistbaren Wohnraum absichern.

Es dürfen nicht jedes Mal leistbare Wohnungen verloren gehen, wenn Luxus-Penthouses am Dach gebaut werden. Das geht trotz Schutzzone ganz legal – Flächentausch macht’s möglich. Auch ernst gemeinter Denkmalschutz würde Spekulation bremsen: Warum winken Baubehörde und Denkmalamt fast alles durch, statt gerade im Stadtzentrum besonders streng zu sein?

All das ergibt großen Verdrängungsdruck auf jene Menschen, die hier leben. Wir Grüne kämpfen gegen Immo-Mobbing und setzten uns dafür ein, dass Spekulation gebremst und für Trasparenz gesorgt wird! Gemeinsam schaffen wir das.

Quer durch den Ersten - Wo sind die Immo-Hotspots?

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