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am 18. Februar

Hochhäuser im Stadtzentrum

Conny Schmeller - Das Widmungsverfahren für die beiden Hochhäuser beim Eislaufverein läuft. Weitere Hochhäuser im Stadtzentrum sollen für die Zukunft ausgeschlossen werden. Letzteres sehen wir als Erfolg unserer Bemühungen.

Etappenerfolg

Kürzlich wurde bekannt, dass sowohl der „Wiener Stadtentwicklungsplan STEP 2020“ als auch der „Masterplan Glacis“ überarbeitet werden sollen: Damit soll festgeschrieben werden, dass in Zukunft keine weiteren Hochhäuser in der Kernzone des Wiener Weltkulturerbes errichtet werden dürfen. Damit wird eine Forderung der UNESCO an die Republik Österreich erfüllt und auch wir Grüne in der Inneren Stadt sehen dies als Etappenerfolg.

Wann kommt der Managementplan?

Eine weiterer Welterbe-Vertragspunkt wird von der UNESCO bereits seit 2002 (!) eingemahnt und ist bislang allerdings noch unerfüllt: Wann wird Wien den im Vertrag zugesicherten „Managementplan“ zu Schutz und Pflege des Wiener Weltkulturerbes liefern?

Offen bleiben auch die Fragen rund um die geplanten Hochhäuser am Areal des Wiener Eislaufvereins und des Hotels Intercont: Der Widmungsprozess läuft – doch ist das letzte Wort bereits gesprochen?

Widmung für Hochhäuser beim WEV läuft

Nachdem wir im Mai 2016 eine Nachdenkpause erreichen konnten, wurde nachverhandelt mit dem Ergebnis, dass der geplante Luxuswohnturm nun um 7 Meter niedriger werden soll. Das bedeutet aber immer noch 66 Meter Höhe und damit um 23 Meter mehr als die UNESCO als maximale Höhe akzeptiert. Gleichzeitig soll nun – anders als ursprünglich im Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vorgesehen – doch auch das bestehende Hotel abgerissen und um mehrere Meter höher als bisher neu errichtet werden.

Vertragstreue gegenüber UNESCO ist uns wichtig

Wollen wir für dieses Investorenprojekt wirklich den Vertrag mit der UNESCO brechen und als Konsequenz die Verantwortung für den Verlust des Welterbeprädikats in Kauf nehmen? Die Grünen Innere Stadt sagen „NEIN“.

Visualisierung: Herbert Wittine