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am 18. Jänner 2015

Designermode und Klimaschutz

Conny Schmeller - Vivienne Westwood – die bekannteste Klimaschützerin und Kapitalismuskritikerin Englands – hat Verbindungen zu Österreich. Sie hat in den 80ern an der Universität für Angewandte Kunst in Wien unterrichtet und auf der Tuchlauben gibt es ein Einzelhandelsgeschäft.

Hauptthema ist der Klimaschutz

Vivienne Westwood, mittlerweile zur britischen „Dame“ geadelt, ist nicht nur eine der berühmtesten Modeschöpferinnen der Welt, sondern auch eine engagierte Umweltaktivistin, Klimaschützerin und Kapitalismuskritikerin:

„In meiner Philosophie ist es unsere Pflicht, diese Welt zu verstehen. Weil es ein Geschenk ist, überhaupt mit den Füßen auf diesem Planeten zu stehen, der im ganzen Universum vermutlich der einzige seiner Art ist, mit diesen ganz ungewöhnlichen Bedingungen“

Nachhaltigkeit

Im Wiener Geschäft wird auf Eigenwilligkeit und Tradition – eine Mischung aus Wiener Balltradition und exzentrischem englischem Stil – Wert gelegt. Die Mode wird in Europa gefertigt, es kommen größtenteils ökologische Stoffe aus nachhaltiger Produktion zum Einsatz und sie werden mit Gemüsefarben gefärbt – das ist zwar etwas teurer, aber Zitat Westwood:

"Kauft weniger, wählt sorgfältiger aus, nutzt länger."

Mode

Vivienne Westwood hat ihr eigenes Karomuster patentiert. Berühmt wurde sie durch ihre neu und exzentrisch zusammengesetzten Kombinationen von historischer Bekleidung, seltenen Textilgeweben und Webmustern. Bereits seit 2007 gibt es keine Tierfelle mehr für ihre Kostüme und Accessoires.

Inspiration für die Gestaltung des Wiener Geschäftes – Besitzer ihr ehemaliger Assistent Gregor Pirouzi – lieferte die Wiener Balltradition: „Dieses wertvolle Kulturgut haben wir mit exzentrischem, britischem Stil kombiniert. Das Konzept ist eigenwillig, weltweit einzigartig und passt zu Wien“, erklärt Gregor Pirouzi.

Mit ihrem T-Shirt verweist Vivienne Westwood auf ihre Save the Arctic Kampagne, die ihr sehr am Herzen liegt.