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am 13. April 2015

Grün am Lugeck abgelehnt

Evelyn Blau - Was können wir tun, um unseren öffentlichen Raum vor ausufernder kommerzieller Nutzung zu schützen? Der Versuch: Eine kleine Grünoase als Win/Win-Ansatz.

Der öffentliche Raum am Lugeck wird immer exzessiver für private Schanigärten genutzt, der Antrag der neuen Figlmüller-Dependance im Wüstenrot-Haus für einen weiteren Schanigarten zwischen Lokal und Gutenberg-Denkmal liegt bereits im Magistratischen Bezirksamt. Für konsumzwangfreien Raum, Begrünung gegen Hitze und Feinstaub und für FußgängerInnen bleibt immer weniger Platz. Dem wollten wir Grenzen setzen, indem ein Teil der Fläche zwischen Gaststätte und Denkmal begrünt wird und damit auch die Aufenthaltsqualität rund um das Denkmal mit den konsumzwangfreien Sitzbankerln aufgewertet wird. Auch ein – kleinerer – Schanigarten hätte davon profitiert.

​Die unterirdischen Einbauten liegen so, dass – guter Wille vorausgesetzt – sowohl Bäume als auch ein Blumenbeet möglich wären. Damit hätten wir auch die Aktivitäten der lokalen BürgerInneninitiative unterstützt, die am Lugeck eine konsumzwangfreie Grätzeloase für BewohnerInnen und TouristInnen gewinnen will.

Im März hatten wir Grüne einen Antrag für eine Begrünung am Lugeck eingebracht: Zwischen dem Gutenbergdenkmal und dem Wüstenrot-Haus sollten entweder ein Blumenbeet mit mindestens 20m2 oder ein bis zwei Bäume gepflanzt werden.

Leider stießen wir bei ÖVP, SPÖ und FPÖ auf taube Ohren: Im Umweltausschuss des Bezirks wurde der Antrag nun gegen unsere Grünen Stimmen abgelehnt.