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Verkehrsberuhigtes Zentrum Salzburg

Seit Juni 2010 wurde Schritt für Schritt die seit den 70er Jahren bestehende Fußgängerzone ausgeweitet und mit  Fahrverbotszonen für motorisierten Verkehr ergänzt.

Sie umfasst mit ihrer Vollendung  2019 die gesamte Salzburger Altstadt, eine Fläche in der Größe von ca. ¼ der Wiener City innerhalb des Rings. Das Fahrverbot wird mittels Pollern abgesichert, pro Tag werden so mindestens 1000 PKW  von der illegalen Einfahrt abgehalten.
Insgesamt sind aktuell 23 versenkbare und 68 fixe Poller installiert, zwölf Ampelanlagen und Kontroll-Kameras an vier Einfahrten.

Während der Ladezeit sind die Poller an Werktagen von 6 Uhr bis 11 Uhr versenkt.

Die Ziele


  • Negative Folgen des Autoverkehrs reduzieren
  • Plätze von Autos befreien
  • Parkmöglichkeiten für BewohnerInnen
  • Raum für FussgängerInnen schaffen, FUZO durchsetzen
  • 50% weniger Verkehr
Überblicksplan über die Verkehrsberuhigung
Quelle: Stadt Salzburg
Das wurde erreicht

  • die Plätze erstrahlen in ihrer ursprünglichen Würde
  • die Bewohner finden nun leichter einen Parkplatz
  • die Gastronomen schätzen die neue Ruhe
  • Die vorhergesagten Probleme für die Wirtschaft
    haben sich nicht bewahrheitet.
  • Viel mehr RadfahrerInnen und Öffi-NutzerInnen



​​Verkehrsberuhigte Zonen (Überblick)

Durch rot-grünen Beschluss mit Start 21. Juni 2010 wurde die Fußgängerzone für die linke Altstadtseite abgesichert und durch Fahrverbotszonen ausgeweitet.

Mit ihrem letzten Ausbau 2019 umfasst sie die gesamte Altstadt

Fläche mit Einfahrtsverbot

ca. 400 000 m2 (40 ha), entspricht ca. 1⁄4 der Wiener City
innerhalb des Rings;

Klassische „FUZO“+ ergänzende Fahrverbotsbereiche liegen nebeneinander und sind Poller-gesichert;

Fußgängerzone plus Fahrverbotszonen für motorisierten Verkehr

Fahrverbotszone: 20 km/h
​für alle

Insgesamt sind aktuell 23 versenkbare und 68 fixe Poller installiert, vier Ampelanlagen und Kontroll-Kameras.

Ladezeit, d.h. die Poller sind versenkt: Werktags von 6 Uhr bis 11 Uhr

Zufahrt von 11-6 Uhr nur mit Ausnahmegenehmigung

   

Übersicht über Altstadtpoller
Kartenausschnitt Quelle: Stadt Salzburg
Busse und Fiaker

Ausnahmen mit Zufahrtsberechtigung

  • RadfahrerInnen
  • Pflege- und ärztliche Notdienste
  • Taxis 
  • Einsatzfahrzeuge 
  • Behinderte: Zufahrt mit Euroschlüssel am Mozartplatz
    und Hofstallgasse
  • MarktfahrerInnen
  • Fiaker
  • Sonderregelungen bei Großveranstaltungen​
  • BewohnerInnen und Betriebe mit speziellen Ausnahmegenehmigungen

Gebühren

  • Kaution Fernbedienung: 
    ​​€ 50, einmalig
  • Verwaltungsabgabe für Ausnahmebescheid: 
    ​​€ 160,- bis € 200,-
    ​für zwei Jahre
Kosten
  • Errichtung: € ca. 1,6 Mio.
  • Videoüberwachung: € 45000
  • Gesamtkosten (laufender Betrieb): alles inklusive:
    € 230 000,- pro Jahr
    inkl. nicht aufgeklärter Unfälle
  • Vorfinanzierung: € 350 000​ für Reparaturen nach identifizierten Unfällen, Versicherungsdeckung
Rechtliche Grundlagen
  • Fußgängerzone STVO + VO gem. § 76a
  • Fahrverbotszone gem. § 52 Abs 6c STVO​
Ausnahmen- und Ausnahmeregelungen mittels individuellem Bescheid und Kontingenten

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